Das „schwedische Modell“: ein Mythos, den die Tabakindustrie geschaffen hat, um ihre Nikotinprodukte zu bewerben
Die Tabakindustrie führt gerne das „schwedische Modell“ als Beispiel an, um ihre „neuen“ nikotinhaltigen Produkte zu bewerben. Ihr Argument? Das Land weist eine der niedrigsten Raucherquoten in Europa auf – ein Erfolg, der ihrer Ansicht nach auf die Verfügbarkeit oraler Nikotinprodukte und eine für diese Alternativen besonders günstige Regulierung zurückzuführen sei. Die Fakten zeigen jedoch eindeutig, dass der Rückgang des Tabakkonsums nicht auf diese Produkte zurückzuführen ist, sondern vielmehr auf die Umsetzung wirksamer Massnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Lesen Sie dazu unser Informationsblatt zu diesem Thema.
Dieser Ansatz ist Teil der von der Tabakindustrie geförderten Strategie der „Risikominderung“, mit der sie sich als engagierter Akteur im Bereich der öffentlichen Gesundheit präsentieren will, während sie gleichzeitig ihre wirtschaftlichen Interessen verteidigt. Um die Herausforderungen und Widersprüche dieser Strategie besser zu verstehen, lesen Sie unseren Artikel: Schadensminderung und „neue“ Tabak- und Nikotinprodukte – Die irreführende Darstellung der Industrie.
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